Die Queensberry-Regeln bezeichnen die Basisregeln des modernen Boxsportes.
Nachdem sie 1865 von John Sholto Douglas, 9. Marquess of Queensberry und dem britischen Atlethen John Graham Chambers entworfen und 1867 veröffentlicht wurden, fanden sie 1892 bei der Weltmeisterschaft im Schwergewicht erste Anwendung.
In den Queensberry-Regeln ist unter anderem das Tragen von Boxhandschuhen, das Auszählen bis Zehn bei Niederschlägen und die Rundenzeit von 3 Minuten festgelegt. Ihr Vorgänger waren die London Prize Ring Rules, die 1838 wiederum die Broughton Rules abgelöst hatten.